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Idee gut, Preise jenseits von gut & böse

So wie ich mir das gerade anschaue frage ich mich, wie wir IT-Dienstleister für mittelständische Kunden denn rechtfertigen sollen, dass ein externen Zugriff, der bisher bei fast allen durch Teamviewer geschah, in Zukunft je remotezugreifendem Mitarbeiter einzeln zu bezahlen ist und das auch noch jährlich. Ausgerechnet das Bezahlmodell, welches einem Mittelständler am meisten aufstößt. Und sind wir mal realistisch und gehen davon aus, dass von allen 300 Kundenunternehmen 30 Umsteigen mit jeweils 1-10 Mitarbeitern, dann sind das 30€ pro Mitarbeiter pro Jahr. Für einen einfachen Remotezugriff, den inzwischen fast jede Firewall/ Fritzbox via VPN und Remotedesktop kostenlos zusätzlich anbietet. Oder Konkurrenzsoftware durch einfachste Installation & mitteilen der Login-ID & dem Passwort.
Und wie sollen wir das Skalieren lassen? Kein Kunde wird bereit sein im Jahr 65€ für einen einfachen Remotezugriff auszugeben, wenn Teamviewer, Anydesk oder RDP Bereits vorhanden sind. Sicherheit und Verwaltbarkeit auf der einen Seite, aber Zahlung pro Mitarbeiter pro Jahr in diesem Preisbereich ohne dass wir IT-Unternehmen die das ganze einrichten und vermarkten dürfen überhaupt etwas daran verdienen ist einfach nicht realistisch.

Das wäre mein Feedback. Schade, dass die Newslettermail die mir zuerst etwas Freude bereitete im Hinblick auf eine womöglich lange gewünschte Funktion doch so einen Dämpfer verpassen musste.
Ich denke gerade für uns mittelständische Unternehmen betreuende IT-Dienstleister wird der Weg auf lange Sicht zu fertig für uns eigens angepassten Remotelösungen gehen die eben jene Funktionalität zu einem sinnvollen Preis bieten.

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2 thoughts on “Idee gut, Preise jenseits von gut & böse”

  1. Hallo zusammen. Man sollte bei der Betrachtung des Preises aber nicht vernachlässigen, das für einen Benutzer der Zugriff auf bis zu 3 Hosts ermöglicht wird. Außerdem geht auch anders wie bei RDP der gemeinsame Zugriff, ohne das der Desktop gesperrt wird. Ich habe das R2O bei einer Anwaltskanzlei im Einsatz und hier werden gemeinsam Schriftsätze besprochen, ein Anwalt vor dem Rechner und der andere Anwaltskollege per R2O auf dem Host.

  2. Davon mal abgesehen. Teamviewer kostet in diesem Fall dann auch Geld. Und zwar deutlich mehr. Von zu Hause auf dem Office-PC arbeiten wird nicht von der freien Lizenz abgedeckt. Hatte schon den Fall bei einer Ärztin. Zugang wurde plötzlich auf 5 Minuten Nutzungszeit eingeschränkt. Sie hatte sich aber immer nur auf dem einen PC eingeloggt.

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2 thoughts on “Idee gut, Preise jenseits von gut & böse”

  1. Hallo zusammen. Man sollte bei der Betrachtung des Preises aber nicht vernachlässigen, das für einen Benutzer der Zugriff auf bis zu 3 Hosts ermöglicht wird. Außerdem geht auch anders wie bei RDP der gemeinsame Zugriff, ohne das der Desktop gesperrt wird. Ich habe das R2O bei einer Anwaltskanzlei im Einsatz und hier werden gemeinsam Schriftsätze besprochen, ein Anwalt vor dem Rechner und der andere Anwaltskollege per R2O auf dem Host.

  2. Davon mal abgesehen. Teamviewer kostet in diesem Fall dann auch Geld. Und zwar deutlich mehr. Von zu Hause auf dem Office-PC arbeiten wird nicht von der freien Lizenz abgedeckt. Hatte schon den Fall bei einer Ärztin. Zugang wurde plötzlich auf 5 Minuten Nutzungszeit eingeschränkt. Sie hatte sich aber immer nur auf dem einen PC eingeloggt.

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